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V I N I Y O G A - F R E I B U R G
MARCH - HUGSTETTEN

 

Waltraud Wanner

Yogalehrerin BDY/EYU
VINIYOGA
nach T.K.V. Desikachar

Tel. 0 76 65 - 93 06 31
Fax 0 76 65 - 93 06 47
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Was ist VINIYOGA?

Viniyoga ist eine der großen alten Traditionen, die mit den Namen Sri Krishnamacharia und T.K.V. Desikachar verbunden ist.

Die Sichtweise eines großen Yogalehrers dieses Jahrhunderts,
Sri Krishnamacharia: „Im Yoga geht es nicht darum, jemanden in festgelegte Formen zu pressen, sondern sich an Fragestellungen und Möglichkeiten des einzelnen Menschen auszurichten“. „Yoga ist für die Menschen da“, ist eine weitere Aussage von T.K.V. Desikachar.

 

Warum Yoga?

Viniyoga beschreibt im Yoga die Kunst, jede Übung, jede Übungsreihe, jeden Praxisvorschlag an die individellen Gegebenheiten eines Menschen anzupassen.
Die Menschen kommen zum Yoga, weil sie Leid spüren, z.B. Verspannungen. Der Yogaweg soll weg vom Leid führen. „Zukünftiges Leid kann vermieden werden.“ Schmerz in einer Körperhaltung wird als bewährtes Warnsignal respektiert, das sicher zu erkennen gibt, daß eine Übung nicht mehr gesund sein kann.

 

 

Leitfaden

– Üben, spüren, innehalten, reflektieren, Verhalten ändern – ist für die Yogapraxis ein wichtiger Leitfaden. Treten bei der Ausführung einer Haltung Schmerzen auf, so werden individuelle Variationen angeboten, die es ermöglichen, diese Haltung ohne Schmerz auszuführen.
Im Mittelpunkt des Unterrichts – Gruppenunterricht oder Einzelunterricht – steht die ganzheitliche Qualität jeder Übung. In einer Unterrichtssequenz und in einem
Kurs wird das Prinzip des schrittweisen Vorgehens bei den Körperhaltungen, der Atemlenkung und der Meditation berücksichtigt.

 

Köperhaltung

Auf der Körperebene bildet das Zentrum der Aufmerksamkeit die Wirbelsäule in all ihren Funktionen.
In der Körperhaltung soll in der Ausführung die Balance von stabil, fest und zugleich angenehm, leicht angestrebt werden.

 


 

Atemlenkung

Die Körperhaltungen bereiten auf die bewußte Atemlenkung vor. Der Atem soll dadurch lang, beständig und fein werden.
Die Ausrichtung auf den Atem und die Bewegung in der achtsamen, dynamischen oder statischen Ausführung der Körperhaltung hilft Sammlung und Klarheit im Geist zu erreichen. Diese Konzentration wird gefördert durch Tönen und Rezitieren.

 

Meditation

Dabei wird ermöglicht, immer wieder die Fähigkeit zu üben, in die Richtung zu gehen, um den Geist auf ein Objekt ausrichten zu können.
Die Meditation, die darauf folgen kann, verhilft den Geist zur Ausrichtung, zur Verbindung und zur Vereinigung mit einem Objekt zu führen.

Mitteilung von T.K.V. Desikachar

Yoga ist in der letzten Zeit mechanisch geworden. Dies ist nicht vereinbar mit dem Geist des Yoga. Die Bedeutung von Yoga ist, dabei zu helfen, gegenwärtig, klar und weise zu sein.

Diese Eigenschaften werden uns schon seit Jahrhunderten von erfahrenen Meistern überliefert. Indessen hat die Popularität des Yoga diese Qualitäten in einem Ausmaß herabgesetzt, daß aus Yoga bloße „Techniken“ geworden sind.

Wie dem auch sei, nicht alles ist verloren. Wir können diese Eigenschaften wieder einführen, gleich ob es sich um Yoga des Körpers oder der Spiritualität handelt.

Alles was benötigt wird, ist eine bescheidene und hingebungsvolle Atmosphäre, geleitet von einer verpflichteten und suchenden Unterweisung.

T.K.V. Desikachar im Juni 2001, Waldfischbach

 

   
 
© Waltraud Wanner
letztes update am 2004-08-26
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